26. Oktober 2021
Aus den Ländern (Thüringen) - "Restart" der deutschen Wirtschaft nach der Pandemie
26. Weimarer Wirtschaftsgespräch des Wirtschaftsrates Thüringen mit Verleihung der Wilhelm-Röpke-Medaille
v.l.n.r.: Tilman Kuban MdB, Jens-Uwe Einert, Astrid Hamker, Prof. Dr. Gerhard Wegner, Mihajlo Kolakovic (Foto: Karsten Seifert)

Das 26. Weimarer Wirtschaftsgespräch in der Neuen Weimarhalle in der Kulturstadt Weimar fand als langersehnter Präsenzabend statt. Etwa 80 Mitglieder und Gäste des Thüringer Wirtschaftsrates folgten der Einladung und erlebten mit Astrid Hamker, Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU e.V., sowie Tilman Kuban MdB, Vorsitzender der Jungen Union Deutschland, zwei hochkarätige Gastredner.

 

In ihren Impulsvorträgen zum Thema „Restart der deutschen Wirtschaft nach der Pandemie“ gingen sie zudem äußerst kritisch auf das Ergebnis der Union der Bundestagswahl 2021 ein und forderten hier den Neustart „mit neuen Köpfen“ als ernstzunehmende Oppositionspartei. Sie stellten die aus ihrer Sicht nun notwendigen Handlungsschritte für eine neue Regierung vor. Im Tenor sprachen sich beide Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft beispielsweise für die Notwendigkeit einer Einheit von Wirtschafts- und Klimapolitik aus.

 

 

Einen weiteren Höhepunkt bildete die Verleihung der Wilhelm-Röpke-Medaille des Wirtschaftsrates Thüringen. In diesem Jahr fiel der Jury-Entscheid auf Unternehmer Matthias Grafe, Geschäftsführer des Unternehmens GRAFE Advanced Polymers GmbH in Blankenhain, sowie Dieter Althaus, Thüringer Ministerpräsident a.D. und Vice President Governmental Affairs Magna Europe der Magna International (Germany) GmbH.

Der Thüringer Landesverband im Wirtschaftsrat der CDU e.V. verleiht die aus Silber geprägte Medaille seit 2018 alljährlich jeweils an eine Unternehmerpersönlichkeit und eine Persönlichkeit aus der Politik bzw. des Öffentlichen Lebens für besondere Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft in Thüringen. Die Jury um Prof. Dr. Gerhard Wegner, Vorsitzender des Wilhelm-Röpke-Institut e.V. und Lehrstuhl für Institutionenökonomie und Wirtschaftspolitik an der Universität Erfurt, traf die Auswahl.